Rettungshundestaffel Saaletal e. V.

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Das Verbellen ist in Deutschland die weitaus häufigste Form der Anzeige bei Rettungshunden.
 
Um den Hund zum Bellen zu bewegen wird ihm sein Spielzeug oder ein Leckerbissen immer wieder gezeigt und versteckt ohne daß es der Hund bekommt. Dies kann im Spiel geschehen, wobei der Helfer sehr geschickt agieren muß um für den Hund interessant zu bleiben.
 
Der Hund wird vielerlei Dinge durchprobieren und schließlich als Übersprungshandlung zu Bellen beginnen. In diesem Moment erhält der Hund sofort sein Spielzeug oder Futter und wird ausgiebig gelobt.

Beim Verbellen in der Flächensuche ist unbedingt darauf zu achten ist, daß der Hund das Opfer nicht bedrängt, sprich kratzt, während dies in den Trümmern bei verdeckten Personen durchaus erwünscht ist.

Der Hund lernt, daß er bei offen liegenden Personen nur zum Erfolg kommt wenn er das Opfer ruhig verbellt. Versucht der Hund selbständig an das Spielzeug oder Futter zu gelangen oder beginnt er das Opfer zu bedrängen, weil ihm das Verbellen zu lange dauert, darf dies auf keinen Fall belohnt werden!

Das Opfer darf den Hund auf der anderen Seite auch nicht strafen, da die Opferbindung des Hundes dadurch stark leiden würde! Es genügt wenn der Hund merkt, daß er nicht zum Erfolg kommt.

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Es ist darauf zu achten daß der Hund am Opfer verbleibt und nicht zurückrennt um sein Frauchen/Herrchen zu holen. Dies erreichen wir dadurch, daß die Bestätigung immer vom Opfer kommt.

Der Hund weiß also, daß er die gefundene Person um seine Belohnung anbetteln muß und nicht den Hundeführer. Festigen können wir dies noch, in dem der Hundeführer den Hund zwar lobt (ruhige Stimme, Streicheln), sich aber beim Bestätigen des Hundes (Spiel oder Füttern) durch das Opfer zurückzieht und die tollste Belobigung damit durch das Opfer erfolgt, nicht durch den Hundeführer.

 

loben

Belobigung für die Arbeit

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